Unsere Solawi

Wer wie was – die solawi donau iller –

Im Dezember 2020 schlossen sich Landwirt René Schimming und mehrere Anteilseigner zu einer weiteren Solidarischen Landwirtschaft für die Region Donau-Iller zusammen. 

Die zweite solidarische Landwirtschaft der Region profitiert von den reichhaltigen Erfahrungen unseres Landwirts, um wohlschmeckendes, saisonales Gemüse und ausgezeichnetes Obst „von hier ums Eck“ zu erhalten.

Das Koordinationsteam kümmert sich um den Aufbau und Betrieb der Solawi. Das Team aus Freiwilligen und Landwirt René trifft sich ca. alle vier Wochen. Wir kommunizieren mit euch und unserem Landwirt, organisieren die Anteile und Belieferung der Depots, aber auch den Bezug von weiteren Produkten unserer Erzeugerhöfe (siehe unten). Und natürlich veranstalten wir Hoffeste und derlei mehr. 

Wir freuen uns von euch zu hören!

Alles Gemüse? – Bei Weitem nicht…

Eier vom Biolandhof Mollenkopf 

Der Biolandhof Mollenkopf liegt ca. 20 km nordwestlich von Ulm im Ökodorf Treffensbuch mit seinen 70 Einwohnern, wo es noch 4 weitere Bioland-Höfe gibt. Im der näheren Umgebung des Ortes werden deshalb die meisten Flächen ökologisch bewirtschaftet. Unser Betriebsschwerpunkt sind zwei Freiland-Hühnerherden, für die wir auf 30 ha Ackerland Getreide, und Leguminosen (Klee, Erbsen, Ackerbohnen) anbauen. Daneben halten wir noch einige Streicheltiere und bemühen uns mit schwankendem Erfolg um Wohl der Pflänzchen, die in unserem „Selbstbedienungsgarten“ wachsen.

Freitags backen wir Dinkelbrote für einen Blaubeurer Gemüseladen und den Hofverkauf. 

Zum Flyer

Mehl vom Demeterhof Kalmenhof 

„Wir, die Familie Gansloser bewirtschaften den Kalmenhof auf der Schwäbischen Alb rund 20 Kilometer von Ulm entfernt, seit 2011 in biologisch-dynamischer Anbauweise.
Neben mir, Matthias Gansloser sind auch meine Eltern Annerose und Friedhelm Gansloser sowie mein Bruder Alexander Vollzeit auf dem Betrieb aktiv. Meine Geschwister Johannes und Katharina helfen in ihrer Freizeit mit wo immer es geht.

Für uns sind unsere Kühe als Wiederkäuer ein wichtiger Bestandteil unseres Hofkreislaufs. Sie verwerten unser Ackerfutter und geben uns wertvollen Dünger sowie die Grundlagen unserer bio-dynamischen Präparate zurück. Die Sommerweide, ausreichendes Platzangebot sowie ein enger Mensch-Tier-Kontakt, liegen uns besonders am Herzen. Neben unseren 50 Milchkühen mit Nachzucht, bewirtschaften wir rund 90ha Ackerland.

Dabei ist es uns ein großes Anliegen die Biodiversität sowie den Humusaufbau zu fördern und einen natürlichen Kreislauf zu schaffen. Neben dem Verzicht auf chemische Pflanzenschutzmittel sowie mineralische Dünger, gehört für uns eine vielseitige Fruchtfolge mit verschiedensten Kulturen wie Linsen, Einkorn oder Buchweizen, die Integration von Kleegras als Ackerfutter sowie zur Verbesserung der Bodenstruktur und besonders das Ausbringen unserer biologisch-dynamischen Präparate, mit zu den wichtigsten Faktoren zum Erhalt eines gesunden Bodens, als Grundlage unserer täglichen Arbeit und einer intakten Umwelt.

Seit der Umstellung vermarkten wir einen Teil unseres Getreides als ganzes Korn oder weiterverarbeitet zu Mehl in Demeter-Qualität direkt ab Hof sowie in verschiedenen Bioläden der Region. Damit möchten wir unsere Konsumenten bei einer vielseitigen und regionalen Ernährung unterstützen. Mit diesem Antrieb entwickelte sich dann auch unsere hofeigene Getreidereinigungsanlage immer weiter, sodass wir unser gesamtes Getreide mittlerweile selbstständig reinigen und zum Verkauf aufbereiten können.“

„Seit 2019 beliefern wir regelmäßig die Solawi-Ulm mit unseren Produkten. Gelegentlich rufen wir zu Gruppenaktionen auf, wie z.B. Steine sammeln im Frühjahr 2020 und andere Tätigkeiten rund um den Hof.

Von Anfang an sind wir begeistert von der Idee der Solawi und wollen dies wo immer möglich unterstützen. Auch bei der Solawi Donau-Iller wollen wir uns mit unseren Produkten einbringen und die Entwicklung begleiten und unterstützen.“

Hier erhaltet ihr weitere Informationen zum Kalmenhof.

Zum Bestellzettel für Mehl

Hähnchen vom Biolandhof Familie Ritter

Unser Hof besteht seit 1875 und ist seitdem in Familienbesitz. Am 01.07.2016 haben wir unseren Betrieb auf Bio umgestellt. Seitdem bewirtschaften wir ihn nach Biolandvorschriften. Heute arbeiten auf dem Hof 3 Generationen:

  • Die Großeltern Helmut und Elisabeth Ritter,
  • Alexander und Marliese Ritter
  • und die Söhne Niklas, Johannes und Benedikt Ritter.

Uns war es schon immer wichtig, den Hof nachhaltig und im Einklang mit der Natur zu bewirtschaften, um so hochwertige und gesunde Nahrungsmittel zu erzeugen. Dies spiegelt sich auch auf unseren Äckern wider. So bauen wir derzeit 12 verschiedene Früchte an, selbstverständlich ohne Einsatz von Pestiziden oder Mineraldüngern. Auch bei der Tierhaltung setzen wir auf Vielseitigkeit. Auf unserem Hof findet man neben Hühnern und Mutterkühen auch Pferde, Masthähnchen, Schafe und Bienen.

Seit der Umstellung auf Bio können Sie unsere Produkte sogar direkt bei uns im Hoflädele erwerben. In diesem finden Sie unter anderem unsere selbstgemachten Nudeln, Eier und Leindotteröl. Seit Herbst 2020 bieten wir außerdem Linsen, Hirse und Kartoffeln aus eigenem Anbau an. Mehrmals im Jahr erhalten Sie bei uns auf Vorbestellung auch Weiderindfleisch und Masthähnchen.“

Allgemeine Informationen zur solidarischen Landwirtschaft